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Die Druselstern - unterwegs im virtuellen outer space


Dies ist die Geschichte des virtuellen Raumkreuzers DRUSELSTERN und seiner unerschrockenen Besatzung.

Auf ihren sieben Fahrten durch die Weiten des Cyberspace erlebten sie Abenteuer, die es bislang nur in SF-Romanen gegeben hatte, sie versetzten sich todesmutig in weit entfernte virtuelle Räume und digitale Zeiten, und sie hörten und sagten so grenzenlose Dinge, wie sie wohl niemals mehr wiederholt werden können...!!




Die sieben Fahrten der DRUSELSTERN P.I.N.K.

(c) 1997 by Achmed A. W. Khammas - Berlin


Als Commander dieses Kreuzers, den ich anno 1994 von der ehrenwerten "Space Agency" überstellt bekam, veröffentliche ich hier die verlorenen, und dann unter großen Gefahren wiedererlangten Protokolle unserer Fahrten.

Und ebenso wie der edle Genuß ihrer Lektüre, einem Festmahle gleich, nicht mit den Hauptgängen beginnt, so erlaube ich mir zuvor noch einige Informationen über die Ausstattung, die Besatzung und die Bestückung der unvergleichlichen Bordbar mitzuteilen.

Außerdem habe ich hier auch einige der alten Dokumente im Original beigefügt, da diese wohl am besten die Farben und den Geschmack jener kosmischen Aufbruchstimmung wiedergeben, die uns alle damals ergriffen hatte...

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Das neue Schiff (P.I.N.K. = Pangalaktischer Interstellarer nichtmaterieller Kreuzer), besteht aus den härtesten virtuellen Materialien, die jemals erfunden wurden, sie ist bestückt mit den undenkbarsten Waffen und die Bordbar ist direkt auf der Brücke installiert - eine Innovation, die bislang einmalig im gesamten bekannten Universum ist!

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Bezug: Ihre Depesche Nr. 42-000-17-356-222-ID-3507/ZD/N-IX-1257-D

Verehrte Space Agency, höchstgeachteter ZD!!

Die "DRUSELSTERN P.I.N.K." wurde von der gesamten Mannschaft mit einem unbeschreiblichen Begeisterungssturm begrüßt und in Empfang genommen!! Es ist wirklich ein wunderschöner Pangalaktischer Interstellarer nichtmaterieller Kreuzer....

Daß Sie in letzer Sekunde doch noch einen Nutri-Matic-Getränke-Synthesizer für uns besorgen und einbauen konnten hat einige zu Tränen der Freude gerührt. Ich habe darauf verzichtet, dies im Logbuch zu notieren, wollte Sie persönlich darüber aber informieren, da es sich zeigte, daß die Abflußsysteme einer derartigen Flut kaum gewachsen waren...

Obwohl sich die Mitnahme aller Getränke an Bord damit erübrigt, habe ich einigen Bordangehörigen ihr privates STECKENPFERD gelassen... man ist ja kein Unmensch.

Über die sich an Bord befindlichen Androbots waren wir mehr als erstaunt... denn sie heulten plötzlich mit und mußten daraufhin komplett neu geölt werden.

Bezüglich ihrer Basissensibilität werde ich die Mannschaft instruieren. Insbesondere unser Küchenchef und der Barkeeper wurden angewiesen, alle diesbezüglichen an- und auszüglichen Witze zu unterlassen - ich hoffe, daß dies auch in Ihrem Sinne ist!

Es bleibt nun allerdings die Frage, WER denn jetzt die als erniedrigend empfundenen Dienste durchführen soll?? Haben Sie sich *darüber* schon mal Gedanken gemacht?

Die Mission ist uns selbstverständlich bekannt, die Besatzung wird im Laufe der Einweisungswoche entsprechend instruiert. Den Zusatzauftrag habe ich nach Schlüssel 732576nm32f1-as’sf7 decodiert und erbitte Ihre Bestätigung per Hyperlichtphon bis kommenden Sonntag. Als Abflugtermin hat uns die Zetralleitstelle den 19. dieses Monats genannt.

Mit pangalaktischer Hochachtung
Commander Achmed (ComA)

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Die Sache mit den ‘bots hat uns noch viel Scherereien gemacht, sicherlich werden Sie uns verstehen, wenn ich Ihnen einen Auszug aus TECHNISCHEN MANUAL "ANDROBOTS" vorlege :

(...) Das an Bord der DRUSELSTERN P.I.N.K. befindliche Kontingent (1380 Einheiten) der neuesten Androbots (Type "Ichbinw-A-sduwill-ST") basiert auf dem Andro-Gyn Version 21 Rev. B. Diese Mikroeinheit mißt in ihrer kleinstmöglichen Inkarnation (inklusive Schutzhülle) ca. 5 cm im Durchmesser und leuchtet in diesem Zustand schwach bläulich, was dem leichteren Auffinden eines verlegten Androbots dient. Die maximale virtuelle Erscheinungsform mißt 25 x 7 x 3 m und ist auch als Raumgleiter tauglich.

Die Androbots besitzen eine sensible Basiseinheit, die auf menschliche Unzulänglichkeiten tolerant reagiert. Nachteil dieser Basiseinheit ist jedoch, daß manchmal beleidigte Reaktionen erfolgen, wenn es zu entsprechenden Aktionen oder Anweisungen seitens des Nutzers eines Androbots kommt. Dazu gehören erniedrigende Aufgaben, wie stundenlang nutzloses Herumstehen als Kleiderständer, Putzarbeiten (obwohl die DRUSELSTERN einen Selbstreinigungsmechanismus besitzt) sowie Aufgaben, die einem Besatzungsmitglied Schaden zufügen könnten.


...und so weiter uns so fort, über 2000 Seiten lang! Aber da diese von uns sowieso niemand las, konnte es allen Unkenrufen zu Trotze schnell losgehen. Immerhin hatte sich da eine wirklich tolle Crew gesammelt, die zwar stets eher ‘abgefüllt’ als vollständig war, deren spontane Präsenz bei jeder Fahrt aber so stark war, daß selbst die Modems und Tastaturen glühten, von den Bildschirmen und Warp-Antrieben ganz zu schweigen.

Krieg der Sterne? Enterprise? Star Treck? ...

Nein! ...die ultimative Antwort lautet: DRUSELSTERN!!

Und in den folgenden sieben Protokoll-Files findet sich der Beweis für eines der aufregendsten Abenteuern unserer Geschichte: Die erste ernsthafte und fast vollständig dokumentierte Durchmessung des unbegrenzten Cyberspace!

Und so fing es an :

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Achtung - Achtung !! Hier spricht der Commander...

Nach Übernahme der DRUSELSTERN P.I.N.K. sind zwischenzeitlich auch die Aufträge des Flottenkommandos und der Space Agency eingegangen. Der Geheimauftrag genießt dabei Prioritätsstufe *Schwarz*!

Bitte alle Startvorbereitungen treffen - der genaue Starttermin wird in Kürze bekanntgegeben.

Der erste Offizier und der Navigator werden zum Rapport gebeten, die übrige Mannschaft möge sich in Bereitschaft halten.

Bordingenieur - und Bordmechaniker Riechie werden zu einem Sondertreffen gebeten, es gilt noch, einige Waffensysteme so zu optimieren, daß sie nur gegen materielle und nicht-biologische Objekte wirksam werden.

Bordredakteur Dieter erhält hiermit die Anweisung, in Koordination mit dem Commander eine Liste der Crewmitglieder zu erstellen, damit diese zum Starttermin und während der Pressekonferenz an die Journalisten verteilt werden kann (Vorsicht: Die Vertreter Regulas essen Papier gerne auf, für diese sollte eine Extraausgabe auf Filz hergestellt werden... ich empfehle, hierzu Kartoffelstempel zu benutzen).

Weitere Anweisungen ergehen im Laufe der nächsten 24 Stunden.

Gez.

Commander Achmed (ComA)


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Doch bevor wir zu den Protokollen kommen, soll hier noch die Crew, in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Funktionen vorgestellt werden:

Barkeeper Keepy (Norbert Faas)
Bordalien Ziggy, Gestaltwandler (Marcel Siegrist)
Bordastrologin Andrea (Andrea Bayer)
Bordingenieur KPF (Klaus-Peter Fischer)
Bordmechaniker Riechie (Karsten Riechel)
Bordredakteur Dieter (Dieter Bruegmann)
Commander Achmed (Achmed A. W. Khammas)
1. Offizier Olli (Oliver Fladung)
Empfangschef Ralph (Ralph Paul)
Frau Cara Col (Carmen Fernandez)
Gast (einer von VIELEN !) (Matthias Copray)
Inkompetenzoffizier Nico (Nico Busch)
Intergalaktischer Aussteiger (Stefan Tiesig)
Küchenchef Chris (Christian de Haen)
Küchenjunge Klaus (Klaus M. Hoffmann) (...leider unterwegs irgendwo verloren gegangen)
MedRob Diro (Dirk Roth)
Navigator Bernd (Bernd Löken)
Pilot Ebbi (Eberhard Bösl)
Schiffsärztin Doc Conny (Cornelia Haase)
ScienceOfficer Tiny (Bettina Clement)
Sternenadmiral Plutonius (Chris Oberkalkofen)
Unsicherheitsoffizier Hans Juergen (Hans Juergen Valjent)
2. Bordastrologin Andrea (Andrea Haley)
2. Navigator Ralle (Ralf P. Graf)
2. Offizier Bernd-Uwe (Bernd-Uwe Bandekow)
2. Pilot Markus (Markus Altmann)

...und viele andere, die sich leider nicht fristgerecht registriert haben (Korrekturen bitte an mich weiterleiten!). Ein besonderer Dank geht an alle jene, die noch ganz andere, wichtige Rollen übernommen haben (z.B. Schwester 1 und 2, Kakerlake 1 und 2, usw.).


Und für alle, die es auch nach Lektüre der Protokolle noch immer nicht glauben wollen: Außer dieser Rollenverteilung gab es KEINE weiteren Absprachen unter den Teilnehmern an diesen ‘kosmischen Online-Touren’ - alles andere entstand in völlig spontaner Begeisterung!!

Nicht-Crewmitglieder mischten sich manchmal ein, aber wenn sie sich nicht umgehend rekrutieren ließen.... tja, dann... also, zu irgend etwas muß die Luftschleuse ja gut sein, nicht wahr? <harhar>

Die Protokolle der sieben Fahrten der DRUSELSTERN sind von 1 bis 7 chronologisch durchnumerieret und entsprechend auch in der Bibliothek gekennzeichnet.

Und nun viel Spaß beim Lesen!!!

Euer
ex-Commander Achmed

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Übrigens haben die 7 Fahrten folgende Seitenumfänge : 16, 20, 13, 23, 27, 21 und 19 Seiten DIN A 4 (also insgesamt und inklusive dieser Einführung über 140 Seiten!)


So, und nun los mit der Geschichte... wir beginnen mit dem ersten Protokoll.


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